111 Entdeckungen für Bierliebhaber
Was macht einen echten Bier-Enthusiasten aus? Er denkt bei „Kuckuck“ und „Baden-Württemberg“ nicht nur an die berühmte Schwarzwälder Kuckucksuhr, sondern auch an die kreativen Kuckucksbrauer. Martin Droschke ist einer dieser bierbegeisterten Experten. Der Autor, der bereits zahlreiche Texte über Bier veröffentlicht hat, widmet sich in seinem neuesten Werk genau diesen Themen: „111 Biere aus Baden-Württemberg, die man getrunken haben muss“.

In diesem Buch aus der bekannten 111er-Reihe des Emons Verlags nimmt Droschke seine Leser mit auf eine genussvolle Reise zu den besten Bieren Baden-Württembergs. Er beantwortet spannende Fragen, zum Beispiel:
- Wo wurde der Champagner unter den Bieren erfunden?
- Wer stellt Bier aus nicht verkauftem Brot her?
- Wo arbeiten Winzer und Brauer zusammen, um einen unvergleichlichen Trunk zu kreieren?
Martin Droschke schwärmt in seinem Buch von den flüssigen Schätzen im Ländle. Natürlich dürfen Klassiker wie das Tannenzäpfle der Rothaus Brauerei nicht fehlen. Doch er stellt auch zahlreiche unbekannte Bierperlen vor, die selbst eingefleischte Bierkenner überraschen dürften.
Bierlandschaft Baden-Württembergs wird vielfältiger
Besonders spannend sind die Kuckucksbrauer aus Baden-Württemberg. Diese Brauer besitzen keine eigene Brauerei, sondern setzen ihre Ideen nebenberuflich in sogenannten Lohnbrauereien um. Laut Droschke entstehen derzeit immer mehr solcher kreativer Kuckucksbrauereien, die wie Pilze aus dem Boden schießen und die Bierlandschaft Baden-Württembergs bereichern.

Und nochmal in den Schwarzwald: Dort gibt es tatsächlich ein Bier, das wie eine flüssige Schwarzwälder Kirschtorte schmeckt – ein Muss für alle, die außergewöhnliche Biere lieben..
Martin Droschke, „111 Biere aus Baden-Württemberg, die man getrunken haben muss“, Emons Verlag, 240 Seiten, 18,95 Euro (Österreich 19,50 Euro)
Zum Autor
Martin Droschke, geboren 1972 in Augsburg, lebt in Coburg in Oberfranken. Er betreibt dort nebenbei mit Oliver Heß das brotlose Kunstlabel »Verwertungsgesellschaft« (www.verwertungs-gesellschaft.de). Er arbeitete als freier Autor, Herausgeber mehrerer Literaturzeitschriften, Journalist und Literaturkritiker u.a. für den »Tagesspiegel«, die »taz« und die »Süddeutsche Zeitung«. Dem hehren Kulturbetrieb und seiner Attitüden überdrüssig, Wechsel in das Genre Werbetext, diesem bald ebenfalls überdrüssig, worauf er sich systematisch zunächst durch die Bierkulturen Böhmens und Frankens trank, um sich für sein achtes Buch endlich der Region seiner Jugend zuzuwenden, dem Süden Bayerns.
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